Intersolar Europe 2017: Die Energieversorgung der Zukunft

Intersolar Europe 2017Die Intersolar Europe (31. Mai bis 2. Juni) ist auch 2017 erneut wichtigster Branchentreffpunkt für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Hersteller, Händler, Dienstleister und Zulieferer diskutieren in München die neuesten Trends und Technologien.

Bild: Solar Promotion GmbH
Die Messe begleitet ein umfangreiches Rahmenprogramm: Zu den Highlights in diesem Jahr zählen die Sonderschau Smart Renewable Energy, ein Französisch-Deutsches Networking-Event oder der Intersolar AWARD, der sein 10. Jubiläum feiert. Darüber hinaus bietet die Intersolar Europe Conference (30. bis 31. Mai) ein breites Themenspektrum, für das erstmals der neue Chairman Dr. Pierre-Jean Alet verantwortlich zeichnet.



Solarstrom ist im Trend. Der Bundesverband Solarwirtschaft verkündete im Januar, dass ein Meilenstein erreicht wurde: Weltweit sind Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 300 Gigawattpeak (GWp) installiert. 2016 waren nach Angaben des Verbandes Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von rund 75 Gigawatt hinzugekommen – rund 30 Prozent mehr als 2015. Auch aus Deutschland kamen 2016 erfreuliche Nachrichten: Laut Bundesnetzagentur wurden rund 51.900 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 1,52 GWp installiert. Im Vorjahr waren es noch 1,46 GWp. Experten halten für das laufende Jahr 2017 sogar einen Zubau von über 2 GWp für möglich. Ein exzellentes Marktumfeld für die Intersolar Europe 2017.

2017 feiert der Intersolar AWARD einen runden Geburtstag: zum zehnten Mal prämieren internationale Branchenverbände gemeinsam mit dem Veranstalter zukunftsweisende Ideen und neue Ansätze mit der wichtigsten und weltweit anerkannten Auszeichnung. Anhand der Themenfelder lässt sich gut ablesen, wie sich die Branche in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Lagen die Schwerpunkte in den ersten Jahren bei Qualitäts- und Effizienzsteigerung, ging es später um Optimierung von Komponenten. 2016 thematisierte die Branche zunehmend die Digitalisierung. 2017 setzt sich dieser Trend fort: In der Kategorie Herausragende Solare Projekte wird erstmals das neue Themenfeld „Smart Renewable Projects“ eingeführt. Die Verleihung findet am 31. Mai 2017 um 17:00 Uhr auf dem Innovations- und Anwenderforum statt.

Zudem wird erstmals der Award Energieversorger in der Energiewende verliehen. Er zeichnet die innovativsten Energieversorger auf Grundlage einer Methode aus, die das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research anhand eines Qualitätsmodells zur objektiven Bewertung des Angebots der Energieversorger entwickelt hat. Dieser Preis wird am 1. Juni 2017 verliehen.

Die Energiewende wird auch in Frankreich mit einem ehrgeizigen Ziel vorangetrieben: Bis 2030 sollen Erneuerbare Energien nahezu ein Drittel der gesamten Stromversorgung ausmachen. Derzeit sind es rund 20 Prozent. Grund genug also für die deutsche Solarindustrie, die Kooperation zu festigen. Mit drei starken Partnern untermauert die Intersolar Europe die Zusammenarbeit: Das deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW), Business France und das Institut National de l'Energie Solaire (INES) stellen sich in verschiedenen Programmpunkten in der Messe vor. Besonders das internationale Vortrags- und Networking-Event am 1. Juni lädt Interessenten ein, sich auf dem Innovations- und Anwenderforum mit deutschen und französischen Firmen über Themen wie Photovoltaik, innovative Energiespeicher und Smart Grids auszutauschen.

Wie sich neue Ansätze und Technologien in das Energiesystem der Zukunft einfügen, erforscht die Infrastrukturplattform Energy Lab 2.0. An dem Strukturprojekt arbeitet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit den Projektpartnern der Helmholtz-Gemeinschaft – dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem Forschungszentrum Jülich (FZJ). Die Partner präsentieren das Projekt auf der Sonderschau Smart Renewable Energy (Halle B2, Stand B2.140) und erläutern die Erforschung des komplexen Zusammenspiels der Komponenten künftiger Energiesysteme. Das Thema wird auch im Smart Renewable Energy Forum (Halle B2, Stand B2.313) am 1. Juni aufgegriffen, das an allen Messetagen Konzepte und Technologien für die dezentrale, smarte Energielandschaft bearbeitet.

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